Graphik einer tanzenden Figur in schwarz auf grünem Hintergrund

Mit ARTplus streben wir einen inklusionsspezifischen Wissens- und Erfahrungszuwachs in künstlerischen Ausbildungsinstitutionen an: Die aus dem Projekt resultierenden Erkenntnisse und Ergebnisse sollen es ermöglichen, künstlerisch talentierte Menschen mit Behinderung und/oder Lernschwierigkeiten am Ausbildungsangebot von künstlerischen Hochschulen zukünftig teilhaben zu lassen.

ARTplus findet in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen statt. Die Aktivitäten im Bundesland Bremen werden von tanzbar_bremen e.V. vertreten.

Aktuell sind zwei Schulabgänger:innen der Werkstufe der Inge Katz Schule im Gaststudium in den Fachbereichen Tanz/Theater und Bildende Kunst an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg eingeschrieben. Ab dem Sommersemester 2022 wollen sie in ein reguläres Studium wechseln. Drei weitere Interessierte aus Bremen wollen dann mit dem Studium beginnen.

Mit Impuls Bremen – Zentrum für gesunde und künstlerische Bewegung sind wir aktuell im Rechercheprozess, wie junge Menschen mit Behinderung in seine Ausbildungsangebote integriert werden können. Die Ausbildung der staatlich anerkannten privaten Berufsfachschule für Gymnastik, Tanz und Sport umfasst einen Ausbildungszeitraum von 2,5 Jahren und bildet junge Menschen zur Bewegungspädagogin/ zum Bewegungspädagogen für Gymnastik, Tanz und Sport aus. Anhand von Individuallösungen und -modellen, wollen wir dies ermöglichen.

Auch in den Projektzusammenhängen von tanzbar_bremen wollen wir alternative Ausbildungswege für Tänzer:innen mit Behinderung entwickeln.

Gespräche mit weiteren Akteur:innen der kulturellen Bildung in Bremen laufen.

Partnerschaft

ARTplus wird in Bremen in Partnerschaft mit tanzbar_bremen e.V. gefördert durch

Logo Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

ARTplus ist ein Teil von EUCREA, dem Dachverband zum Thema Kunst und Inklusion für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Logo von EUCREA in schwarzer Schrift

 

EUCREA engagiert sich für mehr Diversität und Vielfalt im Kunst- und Kulturbetrieb, insbesondere für Kreative mit Behinderung.

Es werden modellhaft Programme und Projekte entwickelt, die eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit körperlichen Behinderungen, Lernschwierigkeiten und/oder Sinnesbehinderungen an Tanz, Theater, Musik und Bildender Kunst in Ausbildung, Beruf und künstlerischer Praxis anstreben.